Neuigkeiten zum Geldwäschegesetz

Geldwäschegesetz (GwG)

Nach dem Geldwäschegesetz müssen neben Banken, Versicherungen, Anwälten und Steuerberatern auch Immobilienmakler die Identität Ihrer Kunden feststellen und überprüfen.

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Dieser Nachweis muss zum Abschluss des notariellen Kaufvertrages erfüllt sein. Diese Pflicht haben Immobilienmakler bei allen Arten von Verträgen, die mit Ihren Kunden abgeschlossen werden.

Diese neue Regelung dient dazu, dass Gewinne aus Straftaten nicht in Umlauf gebracht werden. Seit 2011 wird die Überprüfung der Identität durch Aufsichtsbehörden streng kontrolliert. Im Falle der Nichteinhaltung droht eine Ordnungsstrafe von bis zu 100.000 €.

Die praktische Umsetzung

Für die Praxis der Immobilienmakler bedeutet das, sich immer den Personalausweis ihrer Kunden zeigen zu lassen und die gefragten Daten wie Name, Gebursort-/datum, Staatsangehörigkeit, Anschrift, Ausweisnummer und ausstellende Behörde aufzunehmen. Am einfachsten ist es, eine Kopie des Ausweises zu erstellen und diese, wie vorgeschrieben, 5 Jahre mit den Unterlagen aufzubewahren.

Ist der Vertragspartner keine natürliche Person, sondern ein Unternehmen, so ist eine Kopie des Handelsregisterauszugs anzufertigen, um die wichtigen Daten wie Firmenbezeichnung, Rechtsform, Registernummer, Anschrift und Sitz der Niederlassung, sowie Name des gesetzlichen Vertreters vorweisen zu können.

Sollte Sie Ihr Immobilienmakler also nach Ihrem Personalausweis fragen, so ist er nicht neugierig sondern hält sich an die bestehenden Gesetze und sorgt dafür, dass aus zweifelhaften Geschäften entstandenes Geld nicht in Umlauf gerät.

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